4. November 2019

A|U|F verzeichnet starken Mitgliederzuwachs

Die Teilnehmer der A|U|F-Mitgliederversammlung am 24. Oktober 2019 in Kassel. Foto: Wieland Kramer.

Von insgesamt etwa 95.000 Tonnen Aluminium-Altmaterial, die jährlich in Deutschland im Hochbaubereich anfallen, werden in diesem Jahr mindestens ein Drittel nach den Regeln des A|U|F im Rahmen eines geschlossenen und überwachten Recyclingprozesses erneut zu Fenstern, Fassaden oder anderen Aluminium-Bauteilen verarbeitet. Der A|U|F zählt aktuell 207 Mitgliedsunternehmen - darunter Systemhäuser, Metallbauer und Planungsbüros. Außerdem kann sich die Initiative auf elf Umweltpartner mit über 270 Sammelstellen stützen.

„Das Bewusstsein, Baustoffe umwelt- und ressourcenschonend zu verwenden, nimmt weiter zu", erklärte der A|U|F-Vorstandsvorsitzende Walter Lonsinger anlässlich der diesjährigen Mitglieder-Versammlung des Vereins in Kassel bei der Mitgliedsfirma Technoform Caprano und Brunnhofer GmbH. Aluminium zeichne sich durch besondere Recyclingqualitäten aus. Deshalb wurde vor 25 Jahren die Recycling-Initiative A|U|F (Aluminium und Umwelt im Fenster- und Fassadenbau e.V.) gegründet, die sich ausschließlich dem Aluminium-Recycling im Bausektor widmet.

Vorbild für Europa

Ziel des A|U|F ist es, gebrauchtes Aluminium aus Bauanwendungen einem geschlossenen Stoffkreislauf zuzuführen und dafür zu sorgen, dass gebrauchte Bauteile aus Aluminium wiederverwertet und erneut zu Profilen für Bauanwendungen verarbeitet werden. „Mit dem A|U|F-Sammelsystem halten wir die im Baubereich verwendeten hochwertigen und begehrten Aluminiumlegierungen in einem geschlossenen Kreislauf. Das von uns erfasste Material fließt weder in andere Märkte ab noch gelangt es in Bereiche mit geringeren Qualitätsanforderungen", erläuterte der A|U|F-Vorstandsvorsitzende. Ohne Initiativen wie den A|U|F gehen Europa wichtige Rohstoffe verloren, so Lonsinger. Deshalb plädiert der Verband der europäischen Aluminiumindustrie dafür, das erfolgreiche A|U|F-Modell auf ganz Europa auszuweiten. Konkrete Informationen hat der der A|U|F bereits in Großbritannien mit den dortigen Verbänden erörtert.

Den kompletten Bericht lesen Sie in der Dezember-Ausgabe von bauelemente bau, welche am 5. Dezember erscheinen wird.

Auf die Homepage der Recycling-Initiative gelangen Sie über diesen Link.


Sie wollen regelmäßig über aktuellen Neuheiten und Entwicklungen informiert sein? Dann abonnieren Sie unseren Newsletter oder schließen ein Abonnement der Print beziehungsweise der e-paper Ausgabe von bauelemente bau ab.

Sie meinen, diese Meldung könnte auch für Ihre Kollegen von Interesse sein? Dann freuen wir uns über Ihre Weiterempfehlung!

Diese Nachricht teilen Facebook Logo Twitter/X Logo LinkedIn Logo Xing Logo Pinterest Logo



Das könnte Sie auch interessieren

4. März 2026

Aldra rockt die Bauwelt auf den Innovationstagen

Unter dem Motto „Partner, Produkte, Impulse = Erfolg“ lud der norddeutsche Fenster- und Türenhersteller Aldra vom 26. bis 27. Februar 2026 zu einer Neuauflage der beliebten Innovationstage nach Meldorf ein. Die rund 250 Partner aus Handwerk und …

21. August 2025

Konsequenz der Nachhaltigkeitsstrategie: Hella schließt Standort Duisburg

Hella verfolgt als markengeführtes Unternehmen seine Nachhaltigkeitsstrategie mit voller Konsequenz und verabschiedet sich von Produkten mit hohem Kunststoffanteil. Die Sortimentsbereinigung bringt auch eine Bereinigung der Produktionslandschaft mit sich. …

9. Februar 2026

DGNB lädt zum digitalen DGNB Jahreskongress 2026

Vom 3. bis 5. März 2026 veranstaltet die Deutsche Gesellschaft für Nachhaltiges Bauen – DGNB e.V. ihren digitalen Jahreskongress. Am ersten Tag geht es insbesondere um die Umsetzung von Klimaschutz und Nachhaltigkeit auf globaler, nationaler und …

zur Übersicht